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In der neuen Gesellschaft

wird es keine Ausnahmebegabungen geben, keine Genies, keine Sonderlinge, keine Provokateure, keine Rebellen, keine Poeten, nichts Erhabenes und Schönes, nichts Bleibendes und nichts, was den vulgären Alltagsverstand übersteigt. Deshalb hat der Durchschnittsbürger auch keine Angst davor.

Ich bin der Meinung

dass bereits eine andere Architektur andere Menschen hervorbringen würde. Vor einer solchen Kulisse sein Leben fristen zu müssen, kann nur zu Kälte, Härte und einem Gefühl der Sinnlosigkeit führen. Schon der Anblick atmet Beklemmung aus. Wer ist eigentlich damals, in den Siebzigern, als erstes auf die Idee gekommen, solche steingewordenen Neurosen in den Raum zu stellen? Warum kehrt man nicht zurück zum spielerischen Baustil der Jahrhundertwende, der ein tiefes Gefühl von Geborgenheit vermittelte, die Phantasie beflügelte? Nicht nur die Architektur ist ein Spiegel der Gesellschaft – auch umgekehrt wird ein Schuh draus. Dagegen helfen auch ihre Glasvitrinen im Grünen nichts. Die sind genauso bedrückend.

architektur

Viele Autor*Innen

und Autor*Außen, die mich vor einigen Jahren aus politischen Gründen aus ihrer Mitte gejagt haben, bieten ihre Bücher bei Amazon jetzt zum Nulltarif an. Hm, so reich geworden bin ich natürlich nicht. 😎