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Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Jolanthe, die bäuerlich-herbe Raumpflegerin in der Nachtbar 49th Parallel, und die Serviererin Judith – jung, attraktiv und alles andere als ein Kind von Traurigkeit. Die beiden Frauen werden Freundinnen und erzählen sich aus ihrem Leben – doch als Judiths 12jähriger Sohn Levin auftaucht, der jede Nacht nach Sperrstunde zauberhafte Klänge auf dem Barpiano spielt, gerät Jolanthes Welt jäh aus den Fugen. Sie beginnt, den Jungen auf fanatische Weise zu vergöttern, und zeichnet ein Bild von ihm, dem Levin nicht gerecht werden kann.

Oliver Fehns erste längere Arbeit seit der „Klavierbrücke“ – eine Novelle voller Fantasie und Farben, die von Liebe handelt, von der Musik und vom versäumten Leben. Zu „Judith und Jolanthe“ komponierte der Autor auch vier Klavierstücke (Levin’s Theme, Judith’s Rag, Jolanthe’s Waltz und In Search of My Father), die er vielleicht irgendwann auf CD einspielen wird.

  • Taschenbuch: 104 Seiten
  • Verlag: Pandämonium Verlag;
  • Auflage: 1 (30. April 2014)
  • ISBN-13: 978-3944893044
  • Preis: € 8,95

 

 

28. April 2014

In meinen Geschichten passiert nichts Weltbewegendes. Ich versuche, die Augen der Leser zu öffnen für Dinge, die jeden Tag passieren, neben uns, um uns, und die so viel verraten über die Welt und die Menschen. Es gelingt mir nicht, ein lückenloses Mosaik zu erschaffen, deren Bausteine sich irgendwann nahtlos und in bestechender Logik ineinander fügen. Dazu bin ich nicht scharfsinnig genug. Ich bin auf meine Erfahrungen angewiesen, auf das Leben selbst, und meine einzige schriftstellerische Aufgabe sehe ich darin, in diesen Ereignissen ein Leitmotiv zu finden, eine Melodie, die immer wieder ertönt, in unterschiedlichen Variationen, Tempi und Tonarten, und das ist es vielleicht, was man einen roten Faden nennt.