Feedback

Hi Leute, ich sehe, dass hier in letzter Zeit wieder ganz schön viel Traffic ist. Wäre toll, wenn ihr auch öfter mal ‘nen Kommentar oder ein paar nette Zeilen hinterlassen würdet – zu irgendeiner Short Story zum Beispiel oder einem anderen Beitrag, der euch gefällt. Freue mich drauf.

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Lettori italiani

Ho visto sulla mappa (Dashboard) che ho dei lettori regulari di Italia (naturalmente non so chi voi siete) e voi voglio salutare. Il mio italiano non è molto bene (molti errori), ma per questi pochi paroli forse va bene. Tanti saluti – Oliver

Hollows of Devotion

“Natürlich werden sie nicht kommen und sich mit den Worten vorstellen ‘Hallo, wir sind die neuen Nazis!’ Natürlich werden sie eine völlig andere Ideologie vertreten, vielleicht sogar eine Ideologie, die als Inbegriff von Toleranz und Menschlichkeit daherkommt. Und die Leute werden wieder genauso verschreckt und mutlos sein wie damals. Und aus diesem Grund sind alle diese Demos und Aufstände gegen Rechts sinnlos – denn dieses Kostüm wird das letzte sein, das sie wählen werden.”

Aus einem meiner Kursvorträge 2000

Auf meinem Nachttisch …

…liegt zurzeit Sven Heucherts Buch “Asche” –  eine Sammlung von 14 ganz besonderen Geschichten. Es ist immer Tristesse, die in Heucherts Geschichten vorherrscht, und immer verbirgt sie sich hinter dem, was andere für Leben halten. Eine Welt der Arbeitslosen, sexuell Ausgehungerten, denen der nächste Schritt egal ist, eine Welt aus typisch deutscher Öde, die auf Autobahnen spielt, in Fabriken, Lagerhallen, versifften Bars., Trotzdem spürt man den Einfluss der großen amerikanischen Meister der Kurzform wie Hemingway, Carver, Palahniuk sehr deutlich. Heucherts Sätze sind knapp, er trägt nicht dick auf, doch da sind immer wieder jene Worte und Dialogzeilen, an denen die Story sich entzündet. Für Harmoniesüchtige nicht die geeignete Lektüre – aber für Leser, die auf literarische Ehrlichkeit stehen. Was nicht bedeutet, dass er alle seine Geschichten selbst erlebt hat, er säße sonst längst im Knast – aber er kennt die Welt, in der sie spielen, man glaubt ihm jedes Wort. Ein exzellentes Stück Literatur – und ein Genre, das leider immer seltener wird.

Ohne dich, Allah!

Was ich mit dem Wirken Gottes assoziiere, ist seit jeher Leben, Liebe, Grenzenlosigkeit, Sonne und Wind, Farben, Licht, Berührungen, Küsse, der Zauber der Jahreszeiten. Ich werde nicht zulassen, dass das Land, in dem ich lebe, den Einzug eines fremden Gottes billigt, der auf gruselige Weise alt und modrig ist, sein bärtiges Gesicht hinter einer ewigen Maske aus Tragik verbirgt und nicht lachen kann